Von wegen Mario Barth..

April 1, 2008

..der König des deutschen Comedys ist ein Deathkick-tretender Hamburger, den es aber inzwischen nach Berlin wohnlich verschlagen hat. Olli Schulz live zu erleben ist etwas ganz besonders. Umschreiben kann man den Auftritt mit einer Symbiose aus Musik (Singer-Songwriter bis Rock’n'Roll) und vielen witzigen Lebensweisheiten. Schade nur, dass das Zakk in Düsseldorf bestuhlt war, an diesem 31.03.2008.

Schon die “Vorband”, bestehend aus Gisbert zu Knyphausen und seiner Gitarre war ein atemberaubender Beginn in einen lustigen, bewegenden, berührenden und nebenbei auch überaus musikalischen Abend. Der Herr mit dem komischen Namen als Vorband passt sehr gut zu dem danach kommenden und auch beim Olli-Konzert freut man sich, wenn Gisbert noch einmal die Bühne betreten darf. Ein Singer-Songwriter wie ihn Deutschland lange nicht gesehen hat. Und dazu ein musikalisches Talent! Damit sind wir auch schon an einem der wenigen Kritikpunkte von Oliver Marc Schulz: Er ist kein Wunderboy an der Gitarre, er beherrscht sein Handwerk, aber auch nicht viel mehr. Das Schöne dabei: Es macht nichts, aber auch rein gar nichts! Falls er sich verspielt, vertuscht er dies immer wieder gut, mit einem Gag für zwischendurch. Das Publikum wird mit in seine Show einbezogen, kaum jemand kann aufstehen ohne direkt von Olli angesprochen zu werden, seine Gags über alle Größen aus Rock & Roll (so zum Beispiel über Neil Youngs sehr schlechten Solo-Akustik-Auftritt) aber natürlich auch seine herzerwärmenden Lieder runden einen wunderschönen Abend ab, der eigentlich nie zu Ende gehen sollte.

Abschließend solltet ihr euch schon mal alle den Sommerhit 2008 einprägen: Bibo wird kommen und er wird uns alle holen!

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